Schon immer waren für Oliver Seth auch überregionale Themen, insbesondere wenn sie Straßlach-Dingharting berührten, besonders wichtig. So setzt und setzte er sich z.B. vehement gegen einen Autobahn-Südring ein, dessen Machbarkeit auch auf dem Gemeindegebiet von Straßlach-Dingharting zurzeit untersucht wird. Aufgrund seines neuen Engagements bei Bündnis 90/Die Grünen verlässt er konsequenterweise die Bürgerbewegung.
Als junger, engagierter und politisch interessierter Mann ist der Eintritt in eine auf Landes- und Bundesebene agierende Partei die konsequente Fortsetzung seiner Arbeit in der Kommunalpolitik, die ihm sehr viel Spaß macht. Bei der Wahl der Partei von Bündnis 90/Die Grünen setzt er auf seine guten Beziehungen zur ehemaligen Landtagsabgeordneten Susanna Tausendfreund und dem Bundestagsabgeordneten Dr. Toni Hofreiter. Im Gemeinderat wird er sich auch weiterhin für eine sachbezogene Politik zum Wohle aller Bürger einsetzen. Damit bleibt er seinen bisher vertretenen Ansichten treu.
Wir bedauern zwar das Ausscheiden von Dr. Seth aus der Bürgerbewegung, hoffen aber auf weitere gute Zusammenarbeit. Bis zum Ende dieser Legislaturperiode - Anfang 2008 - bildet die Bürgerbewegung mit Dr. Seth eine Fraktionsgemeinschaft.
Dr. Oliver Seth war über 10 Jahre, also von Anfang an, bei der Bürgerbewegung aktiv beteiligt. Der promovierte Biochemiker wurde zu einem eifrigen und kompetenten Verfechter der Zielsetzungen der Bürgerbewegung. Im Jahre 2002 wurde er neben Elisabeth Thiel und Lotte Gießler für die Bürgerbewegung in den Gemeinderat gewählt.
Kommentar:
Zum Bericht „Oliver Seth verlässt die Bürgerbewegung“ im Münchner Merkur vom 22. November 2006.
Märchenonkel Herbert Mack (CSU) kann es nicht lassen, Gerüchte und Unwahrheiten in die Welt zu setzen. Macks Pressemitteilung, in der er überregional, meinen Austritt bei der Bürgerbewegung mit internen Querelen und einem Zerwürfnis mit Bürgermeister Dr. Brandl begründet ist rein erfunden. Das Gegenteil entspricht der Wahrheit. Dr. Brandl’s Kompetenz ist nicht bestreitbar. Nicht ohne Grund steht die Gemeinde so gut da wie seit Jahren nicht.
Der Eintritt in eine auf Landes- und Bundesebene agierende Partei ist die konsequente Fortsetzung meiner Arbeit in der Kommunalpolitik, die mir sehr viel Spaß macht.
Macks Art, den Bürger böswillig falsch zu informieren, sollte dem Bürger sehr zu denken geben. Mack sitzt nämlich nicht nur für die CSU in unserem Gemeinderat, sondern auch für Herrn Ministerpräsident Stoiber in der Presseabteilung der Staatskanzlei. Steht Macks Stil für den Informations-Stil unserer Staatsregierung? Und genau das ist der Grund meines Engagements bei Bündnis 90 / Die Grünen.
Oliver Seth |